Angebotsgegenstand ist die Kostenermittlung im Rahmen der Machbarkeitsstudie zur Realisierung des Neubaus für ein Berliner Kongresszentrum. Die Deutschlandhalle ist ein massiver, auf Streifen- und Einzelfundamenten gegründeter Hallenbau mit einer Stahlbetonkonstruktion in den Geschossebenen und einer weitspannenden Dachbinderkonstruktion mit jeweils abgestrebten, unteren Zuggurten über dem Hallendach in Spannbetonbauweise.
Grundsätzlich sollte durch die gewählte Abbruchtechnologie und –reihenfolge dafür gesorgt werden, dass die verbauten Materialien sortenspezifisch getrennt abgetragen und entsprechend entsorgt werden können.
Das umbaute Raumvolumen des gesamten Hallenbauwerks beträgt ca. 300.000 m³.
Leistungsbild von CONVIS
Erstellung einer Kostenermittlung nach DIN 276, Kosten im Hochbau, Ausgabe Juni 1993, auf Grundlage der vorhandenen Planung an. Die Aufgaben beinhalten u.a. im Einzelnen:
- Prüfen der Planungsunterlagen auf Vollständigkeit hinsichtlich der gewünschte Kostenermittlungsart und ggf. Benennung der fehlender Angaben getrennt nach Kostengruppen
- Schnittstellenbetrachtung hinsichtlich der Kostengruppen der DIN 276 und eines eventuellen Rückbaus des bestehenden Gebäudes
- Aufstellen einer Kostenstruktur nach DIN 276 (93) und Abstimmung mit dem AG. Hierbei kann auf Besonderheiten hinsichtlich der später anzuwendenden A-Bau hinsichtlich einer BPU oder auch dem Projektmanagementprogramm von Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eingegangen werden
- Aufstellen eines Grobelementekataloges für die Kostengruppen 300 in Abstimmung mit dem AG
- Aufstellen eines verfeinerten Elemente-kataloges für die Kostengruppen 300 und Abstimmung mit dem AG
- Aufstellen eines Leistungs- und Flächenkennwertekataloges nach Gewerken für die Kostengruppen 400 und Abstimmung mit dem AG
- Mengenermittlungen nach Gebäudeteilen
- Preisermittlungen nach Gebäudeteilen
- Zusammenstellen der Ergebnisse der einzelnen Kostengruppen und Dokumentation
Auftraggeber: Senatsverwaltung Berlin
