Das Gebäude des ehemaligen Marstalls am Schlossplatz in Berlin-Mitte ist der neue Standort der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ (HfM). Nach Abschluss des Gebäudeumbaus erfolgte die Sanierung der denkmalgeschützten Fassaden in zwei Bauabschnitten.
Die Finanzierung wurde aus Bundesmitteln über die DSK realisiert.
Die Arbeiten an der Sandsteinfassade sind im laufenden Betrieb der Hochschule durchgeführt worden. Neben Reinigung und Aufarbeitung des Natursteins sind in den bearbeiteten Fassadenabschnitten auch die Fenster überarbeitet bzw. erneuert worden.
Leistungsbild von CONVIS
Die erbrachten Leistungen waren sämtliche Handlungsbereiche der Projektsteuerung (Organisation und Dokumentation, Kosten und Finanzierung, Mengen und Qualitäten, Termine und Kapazitäten) in den Projektphasen:
- Projektvorbereitung
- Planung
- Ausführungsvorbereitung
- Ausführung
- Projektabschluss
Die Steuerungsleistungen umfassten hierbei die Mitwirkung bei der Beauftragung von FBT, die Vorbereitung von Planerverträgen, incl. der Vorbereitung und Durchführung der erforderlichen VOF-Verfahren, sowie der Ausschreibungsverfahren für die Bauleistungen.
Im Rahmen der Abstimmung mit den beteiligten Behörden waren die Belange des Denkmalschutzes umfassend zu berücksichtigen.
Wesentlicher Bestandteil der Steuerungsleistungen war insbesondere das Kostencontrolling zur Einhaltung der vorgegebenen Kostenobergrenze. In diesem Rahmen konnte erreicht werden, dass mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zusätzliche Maßnahmen, wie z. B. die Ausweitung des Sanierungsbereiches auch auf die Spreeseite und der Einbau neuer Schallschutzfenster, realisiert werden konnten.
Auftraggeber: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
