Im Filmhaus Sony-Center am Potsdamer Platz in Berlin wurde das Deutsche Fernsehmuseum errichtet und am 31.05.2006 eröffnet. Hierzu waren mehrevre Räuvme auf zwei Etagen des Filmhauses für die verschiedenen Zwecke eines Museums mit Dauer- und Wechselausstellungen sowie einem Veranstaltungsbereich um- und auszubauen. Der Schwerpunkt der Umbaumaßnahmen lag in der zwingenden Einhaltung der Kostenobergrenze bei gleichzeitig vollständiger Erfüllung der inhaltlichen und technischen Anforderungen an die Ausstattung des Museums. Die Baumaßnahme unterlag durch die mehrteilige Förderung und den Ausbau bei laufendem Betrieb des Filmhauses erhöhten Steuerungsanforderungen.
Leistungsbild von CONVIS
Gegenstand der von CONVIS erbrachten Leistunvgen waren sämtliche Handlungsbereiche der Projektsteuerung (Organisation und Dokumentation, Kosten und Finanzierung, Quantitäten und Qualitäten, Termine und Kapazitäten) in den Leistungsphasen:
- Projektvorbereitung
- Planung
- Ausführungsvorbereitung
- Ausführung
- Projektabschluss
Ein wesentlicher Inhalt der Projektvorbereitung und Planung bestand in der Steuerung der unterschiedlichen Planungsgewerke im Hinblick auf die Herbeiführung inhaltlicher Entscheidungen des Nutzers und aller Planungsbeteiligten unter Berücksichtigung der technischen Besonderheiten des Bauens im Bestand sowie der besonderen logistischen Anforderungen des im laufenden Betrieb befindlichen Filmhauses.
Gleichzeitig waren hierbei die Anforderungen der unterschiedlichen Fördermittelgeber zu berücksichtigen, so dass in einem kurzen Zeitraum fundierte Grundlagen für eine termin- und qualitätsgerechte Abwicklung aller anstehenden Leistungen im verfügbaren Kostenrahmen geschaffen werden konnten.
Unter Beachtung des zur Verfügung stehenden Terminrahmens waren die Leistungsphasen Planung, Ausführungsvorbereitung und Ausführung parallel bzw. überschneidend zu bearbeiten. Hierbei war seitens CONVIS insbesondere auch eine zeitnahe Abstimmung von Planung, Vergabe und Ausführung zwischen den Fachabteilungen von SenStadt, den am Bau Beteiligten und dem künftigen Nutzer zu gewährleisten.
Auftraggeber: SDK Stiftung Deutsche Kinemathek / Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
